att theaterproduktion
 
Sandra Strunz: Meine erste Frau hieß Zwieback
Das Leben des Armand Schulthess
 
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Foto: Friedman Simon
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  • Regie: Sandra Strunz
  • Bühne: Franziska Vollborn
  • Kostüme: Dorothee Meyer
  • Musik: Jörg Martin Wagner
  • Dramaturgie: Bernd Stegemann, Cordelia Berke
  • Regieassistenz: Tonia Budelmann
  • Darsteller: Irene Eichenberger, Thomas Hänisch, Wilfried A. Hauri, Tini Prüfert, Dorothea Ratzel,
    Imanuel Schipper
  • Tourmanagement: Andrea Tietz – att
  • Dauer: 1 ½ Stunden
  • Premiere: 17.04.1997, Junge Hunde `97,
    Kampnagel Hamburg
  • Gastspiele : Theaterhaus Gessnerallee (1997), Kulturetage Oldenburg (1997)



Eine Koproduktion von Kampnagel Hamburg mit Sandra Strunz in Zusammenarbeit mit dem Institut für Theater, Musiktheater und Film der Universität Hamburg.


„Wer die Welt verstehen will, muss sie zunächst einmal aufschreiben“. Mit besonderer Akribie ging dabei der Schweizer Dessous-Verkäufer Armand Schulthess, geboren 1901 in Neuenburg (Schweiz), gestorben 1972 vor und legte im Tessin einen 18 000 Quadratmeter großen enzyklopädischen Garten mit Tausenden von Schrifttafeln an, auf denen er das Wissen seiner Zeit festhalten wollte. Der Garten war Schulthess`Auseinandersetzung mit der Welt. Sein Leben war geprägt von der Sehnsucht nach Kontakt, nach Austausch und gleichzeitig seiner Angst davor. Durch den labyrinthisch verschlungenen Garten-Kosmos des Sonderlings führt das grotesk-komische Stück.
Pressestimmen
Komplex, bizarr und bis zum Ende berührend.
Taz, 19.04.1997

Sandra Strunz inszeniert im Theaterhaus Gessnerallee das Leben des Armand Schulthess als besinnlichen wie verzweifelt komischen Reigen voller skurriler, fantastischer Momente.
Zürichsee-Zeitung, 17.10.1997

Es sind diese assoziativen, fliessenden choreographischen Verknüpfungen, die die Souveränität
und Meisterschaft von Sandra Strunz ausweisen.
Neue Zürcher Zeitung, 17.10.1997